Fahrlehrerverband Hamburg e.V.

"Freiwillige Sterbekasse" des Fahrlehrerverbandes Hamburg e.V.

Der Fahrlehrerverband Hamburg e. V. hat bereits im Jahr 1966 eine Solidargemeinschaft für Hinterbliebene von verstorbenen Mitgliedern gegründet, die "Freiwillige Sterbekasse". Bis heute ist sie eine Institution, die die Angehörigen schnell und unbürokratisch unterstützt. 

Sie ist an die Mitgliedschaft im Fahrlehrerverband Hamburg e. V. gebunden und kommt auch nur den Familien der verstorbenen Mitglieder zugute. 

Satzung der "Freiwilligen Sterbekasse"

§ 1 Name, Sitz und Zweck

Der Verein führt den Namen „Freiwillige Sterbekasse“. Er ist ein ideeller, nicht rechtsfähiger Verein und hat seinen Sitz am Sitze des „Fahrlehrerverband Hamburg e.V.“ Er bezweckt die freiwillige Leistung eines einmaligen Unterstützungsbeitrages an die hinterbliebenen Familienangehörigen eines Mitgliedes im Falle seines/ihres Todes.

§ 2 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereines können nur Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer werden, die auch Mitglied im Fahrlehrerverband Hamburg e.V.

sind. Die Mitgliedschaft wird erworben durch eine schriftliche Beitrittserklärung zu Händen des Vorstandes. Die Mitgliedschaft endet:

  1. durch Austritt; der Austritt ist nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende des Geschäftsjahres zulässig.
  2. durch Ausschluss, wenn ein Mitglied mit mehr als drei Raten (Umlagebeträge) im Rückstand ist.

Mit dem Ausscheiden erlöschen alle etwaigen Ansprüche des Mitgliedes an den Verein, insbesondere an das Vereinsvermögen, unbeschadet seiner bis dahin etwa entstandenen Pflichten zur Beitragszahlung.

§ 3 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Gewährung einer einmaligen Unterstützung im Todesfall ist ein vom kameradschaftlichen Geist getragenes Sozialwerk; ein Rechtsanspruch hierauf ist ausgeschlossen. Die Höhe der Unterstützung soll jeweils durch den Betrag bestimmt werden, der dem Verein am Tage des Todesfalles auf Grund der eingezahlten Beiträge und der Mitgliederzahl zur Verfügung steht. Für neue Mitglieder besteht eine Wartezeit von drei Monaten, beginnend mit dem Ersten desjenigen Kalendermonats, der auf den Tag des Beitrittes folgt. Vor Ablauf der Wartezeit wird in keinem Fall eine Unterstützungsleistung erbracht. Zur Aufbringung der erforderlichen Mittel für die Unterstützungsleistungen zahlt jedes Mitglied bei jedem Todesfall einen Betrag von jeweils € 10,00. Bei seinem Eintritt einen anrechenbaren Beitrag von € 20,00, bestimmt für die ersten beiden Todesfälle. Soweit die Satzung im übrigen nichts Gegenteiliges bestimmt, regeln sich die Mitgliedsrechte und -pflichten nach den Vorschriften der §§ 21 ff. BGB.

§ 4 Organe des Vereins

1. Vorstand

2. Mitgliederversammlung

§ 5 Vorstand

Vorstand ist jeweils der/die Vorsitzende des „Fahrlehrerverband Hamburg e.V.“. Im Falle seiner/ihrer Verhinderung vertritt ihn/sie sein/ihre Stellvertreter/-in im vorbezeichneten Verband.

§ 6 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereines; sie findet jeweils mit der ordentlichen Mitgliederversammlung des „Fahrlehrerverband Hamburg e.V.“ statt.

§ 7 Satzungsänderungen und Auflösung

Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder. Für den Auflösungsbeschluss ist eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Stimmen erforderlich.

§ 8 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Geschäftstätigkeit beginnt am 1.Januar 1966.